Nordkap im Januar – eiskaltes Reisetagebuch

von | 14.01.2019 | Reisetagebücher | 4 Kommentare

Im Januar 2019 ging es für uns zum Nordkap. Eine Reise die uns auch im Nachhinein nicht mehr losläßt. Polarnacht, Schnee, Eis und Temperaturen unter -20°C haben bei uns bleibende Eindrücke hinterlassen. Es war eine Reise in eine andere Welt. Das Nordkap im Januar war dabei das nördlichste Ziel, aber auch der Rückweg war voller fantastischer Landschaften. Vesterålen, Lofoten, die Atlantikstraße und der Geirangerfjord. Gletscher, Fjorde und Berge. Und immer wieder dieses magische Blau der Polarnacht. Hier bekommst Du einen Eindruck von einer grandiosen Landschaft ganz oben im Norden. 

Update 19.02.2019: Seit heute gibt es auch ein Video zu der Reise auf YouTube. Zum Nordkap und zurück – in 11 Minuten.

 

So eine Reise bedarf schon einiger Vorbereitungen, denn sowohl das Auto musste für die niedrigen Temperaturen vorbereitet werden als auch wir selbst wollten da oben nicht frieren. Daher haben wir den Roadtrip ausführlich geplant. Den Blogpost dazu, mit allen Details, was wir alles geplant haben findest Du unter folgendem Link:

Bevor es losging haben uns Freunde den Abend vor der Abreise noch zwei kleine Geschenke vorbei gebracht. Einen Glücksbringer und eine stille Reserve für den Magen oder um von Innen aufzuheizen.

Vielen lieben Dank dafür, der Glücksbringer ist schon am Autoschlüssel und die stille Reserve werden wir sicherlich am Nordkap genießen, Prost.

In diesem Reisetagebuch küren wir jeden Tag einen Gegenstand, den wir mitgenommen haben als „Gegenstand des Tages“ (Gadget of the day darf ich nicht schreiben sagt Janet)

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Winter in Schweden, der erste Teil auf dem Weg zum Nordkap im Januar

Also hier geht es zum ersten Teil unseres Reisetagebuches. Die Route führt durch Schweden, am bottnischen Meerbusen entlang und immer weiter Richtung Norden, bis zur finnischen Grenze. Schnee, Eis, Sonne Sturm…. Alles war dabei:

Nordnorwegen im Winter, von Alta zum Norkap

Unsere nördlichste Station auf unserem Roadtrip zum Nordkap im Januar war die Stadt Alta. 2 ganze Tage waren wir dort und haben uns die Stadt, die Nordlichtkathedrale und natürlich das Nordkap angesehen. Alles weitere gibt es hier….:

Lofoten und Vesterålen, Zwischenstop in Richtung Süden

Eigentlich wollten wir auf dem Weg zurück in den Süden Norwegens auf dem Festland bleiben. Also waren Lofoten und Vesterålen nicht auf unserem Programm. Aber weil wir auf der Suche nach einer Hütte, im Internet einen fantastisch gelegenen Campingplatz gefunden haben, haben wir unseren Plan kurzerhand etwas angepasst und sind doch noch auf die vorgelagerte Inselgruppe gefahren. 3 Nächte haben wir dort verbracht und uns beide Inselgruppen ansehen können:

Raus aus der Polarregion

Heute ging es, leider viel zu früh und mit schwerem Herzen, weg vom Gullesfjord und raus aus der Polarregion. Aber wir hatten ein Ziel, das uns auch wirklich schöne Gegenden versprach. Molde wollten wir in 3 Tagesetappen und 2 Übernachtungen erreichen. Dort wartet die Atlantikstraße und der Geirangerfjord auf uns. Aber erst ging es mal übers Fjell bei eisigen Temperaturen und viel, viel Schnee, Elchen und fantastischem Wetter:

Atlantikstraße und Geirangerfjord

Von Molde aus wollten wir uns 2 sehenswerte Landschaften ansehen. Den ersten Tag ging es zur Atlantikstraße. Hierfür fuhren wir Richtung Kristiansund und dann in die Schärenlandschaft westlich von Eide. Am zweiten Tag ging es dann zum Geiranger, dem Fjord der Fjorde….

Zum Sognefjord und dann nach Hause

Nun kam der frustrierende Teil der Reise. Es ging über 3 Stationen nach Hause. Der erste Zwischenstop war in Kaupanger am Sognefjord geplant. Dann ging es weiter an Oslo vorbei bis nach Utne in Südnorwegen. Die letzte Station war dann in Malmö. Erst mal haben wir uns 2 Dosen Frustbier gekauft, die wir abends in Kaupanger trinken wollten. Ausser 2 kleine Schlucke Ratzeputz der einzige Alkohol auf dieser Reise….